Ein bißchen Personenkult gehört dazu

Leichtathletik WM 1993Die beste Ehefrau von allen sorgte sich hier um Sohn Sebastian und vergass dabei nicht in die Kamera zu lächeln. Das Foto entstand bei den Leichtathletik Weltmeisterschaften 1993 im Stuttgarter Neckarstadion. Mark Plaatjes, ein naturalisierter US-Amerikaner, der aus Südafrika stammt, hatte soeben den Marathonlauf gewonnen. Für Insider: in einer Zeit von 2:13.57 Std. bei tropischen Bedingungen.
Daraus kann man auch schließen, für welche sportlichen Aktivitäten ich mich interessiere. Leider kann man Fotos nicht riechen. Aber Mark war wenigstens gnädig genug nicht die Nase zu rümpfen, so dass wir ihn schnell wieder von Sebastian befreiten und diesen kurz darauf von seinem temporären Übergewicht.
Da einige Sportkameraden vom Alfterer SC der Auffassung sind, daß meine sportlichen Aktivitäten auf diesen Seiten bislang zu kurz gekommen sind (siehe die Kommentare im Gästebuch) will ich wenigstens einige Daten sprich Zeiten der breiten Öffentlichkeit nicht mehr vorenthalten. Nichts interessiert den Läufer bekanntlich mehr als gelaufene Zeiten. Die nicht am Laufsport interessierten Surfer mögen bitte großzügig über diese Form der Selbstdarstellung hinweg sehen und einfach weiter blättern.
Bestzeiten:
3000 m Bahn: 9.07, Troisdorf 1987
5000 m Bahn: 15.30, St. Augustin 1986
10000 m Bahn: 32.38, St. Augustin 1987
Halbmarathon: 1:14.30, Pulheim 1984
Marathon: 2:36.19, Duisburg 1987


Eigentlich sind wir fünf. Sir mit Ehefrau RikeDie unerschrockene Kati und der etwas vorsichtigere Basti haben auch ihren Spaß


Dieser Vierbeiner gehört ebenfalls zur Familie. Er war in einschlägigen Kreisen nicht viel weniger bekannt. Früher betrachtete ich ihn noch als Wertanlage. Doch der Unsterbliche ist mittlerweile in die Jahre gekommen und im 24. Lebensjahr ist "Sir" nüchtern betrachtet zum Kostenfaktor mutiert. Um des lieben Friedens willen allerdings nicht wegdenkbar.


Die Aufnahme habe ich selbst geschossen, aus nächster NäheDieses Exemplar von Ehrfurcht gebietendem Tier gehört nicht zu unserem Hausstand. Es handelt sich auch nicht um einen Schimpansen aus der Stuttgarter Wilhelma oder dem Kölner Zoo sondern um Menschenaffen im Herzen Afrikas. Viele kennen den Film "Gorillas im Nebel", in dem das Engagement der Forscherin Dian Fossey dargestellt wurde. Sie setzte sich für das Überleben dieser von der Ausrottung bedrohten Tiere ein und verlor dabei selbst ihr Leben. Ich gehöre zu den privilegierten Personen die Gelegenheit hatten im Norden Ruandas diese Gorillas in Echtzeit und in Freiheit zu erleben. Ein einmalig schönes Erlebnis. Mitten im Dschungel bei gleissendem Sonnenlicht und nur wenige Meter entfernt waren wir Zeuge einer unglaublich schönen und friedlichen Szene. Die Gorillas räkelten sich direkt vor uns und liessen sich nicht durch unsere Anwesenheit stören. Selbst nicht beim fotographieren. Der Größte, genannt Silberhaar, war eindeutig Chef im Ring und seine wahre Grösse wurde erst deutlich, als er aufstand und sich auf die Brust trommelte. Zum fürchten. Wir hätten keine Chance auf Entkommen gehabt, aber die Einheimischen ahmten die Laute nach, die die Gorillas ausstiessen und konnten ihn so beruhigen.


Ex-Bundesaußenminister KinkelWährend seiner Zeit als Außenminister setzte sich Dr. Klaus Kinkel massiv für ein Verbot von Landminen ein. Dies ist auch ein Thema für Hilfsorganisationen und während meiner Tätigkeit als Abteilungsleiter für internationale Hilfe bei der Johanniter-Unfall-Hilfe konnte ich mich anläßlich eines Fachsymposiums in Karlsruhe von dem persönlichen Engagement von Kinkel überzeugen. Um Vermutungen vorzubeugen: der Schreiber dieser Zeilen steht rechts und es handelt sich um ein Bild von 1998.
Inzwischen arbeite ich bei der Bonner Organisation HELP - Hilfe zur Selbsthilfe e.V. Dort spielt das humanitäre Minenräumen ebenfalls eine wichtige Rolle, denn es ist oftmals die Voraussetzung für erfolgreichen Wiederaufbau. Neben Projekten der Not- und Entwicklungshilfe betreue ich natürlich auch die Homepage von HELP.


Alt-Fußballbundestrainer Jupp DerwallEx-Fußballbundestrainer Jupp Derwall ist meine Referenz an das Saarland. Er ist hier zu Hause, wenn er nicht gerade in der Schweiz ist. Er hat einmal die humanitäre Arbeit der Johanniter unterstützt, und die Gelegenheit für eine Autogrammkarte konnte ich natürlich nicht ungenutzt verstreichen lassen. Inzwischen ist es sehr still um ihn geworden und wohl kaum einer erinnert sich noch an seinen legendären Spitznamen Häuptling Silberlocke.


Sebastian ist der dritte von links, vordere ReiheFußballerisch betätigt sich unser Junior beim SC Villip. Die Bekanntschaft von Bernd Schuster, als dieser noch als Trainer in Diensten beim 1.FC Köln war, hat er auch schon gemacht. Beim F2 Turnier im Jahre 1999 war Schuster in Villip zu Gast. Schuster, bei vielen umstritten, gab sich völlig umgänglich. Freundlich und routiniert beantwortete er alle Fragen und nahm sich auch so viel Zeit, daß es für jede teilnehmende Mannschaft zu einem Gruppenfoto mit ihm reichte. Und es waren eine Menge Mannschaften. Bloß unsere Kinder konnten kaum etwas mit ihm anfangen (Wer ist das eigentlich?), denn als aktiver Spieler war er den Kleinen nicht mehr präsent. Da hätten es schon Klinsmann oder Bierhoff sein müssen, denn das waren damals die Favoriten der Kleinen. Wie dem auch sei, der "historische" Moment erschließt sich für Sebastian sicherlich etwas später.